Montevideo, kurz aber schön

Also, Taxifahrt zur Unterkunft La Perez, der Taxifahrer hielt und zeigte mir einen kleinen Fußweg zur die Fusgängerzone – kurz geradeaus und dann 20 Meter nach links – dann sollte ich endlich da sein. Ein Bett!

Kein Problem dachte ich, also drauflos… Dann stand ich vor der Hausnummer, geordert bei Booking.com und sah ein Haus, das zwar seh schön aussah, aber ein Hotel konnte das nicht sein. Nachfrage an der Ecke: Nein La Perez kenne man nicht (sowas verstand ich jedenfalls mit meinen Minispanischkenntnissen). Also nahm ich den Weg zuck zur genannten Adresse. Was tun? Große Ratlosigkeit… telefonieren kam nur im absoluten Notfall infrage, denn das war mir mit deutscher Telefonkarte zu teuer und ehrlich gesagt fürchtete ich auch jemanden, der nur spanisch spricht. Kurz hin und her gelaufen und nach Lösungen gesucht, da kam eine Frau aus einem Minimuseum, es folgte der Besitzer des La Perez. Alles war gut.

Das Haus ist von innen ein Traum, auch wenn das Zimmer eher „dem Schlafbedürfnis angepasst“ ist. Ich war jedenfalls beeindruckt. Und nebenbei, das Frühstück am nächsten Morgen war auch besser als ich es erwartet hatte.

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Innenansicht des La Perez

Glücklich, endlich wirklich angekommen zu sein, packte ich meine Klamotten ins Zimmer, dann noch kurz die nötigsten Dinge zum essen und trinken für die folgenden Wachphasen im Supermarkt einkaufen und dann ab ins Bett.

Am nächsten Morgen war ich frisch und bereit, die Stadt zu erkunden. Mein Fazit: einfach gut, wenn man Gelassenheit zu schätzen weiß. Ein übersichtlicher Verkehr in einer Millionenstadt, ein Strand, an dem man die Zeit an sich vorbei treiben lassen kann (die Uruguayos nehmen dafür ihren Matetee mit – sieht aus, als wenn sie eine Altwrnative zur Zigarette gefunden haben) und für Hamburgerinnen ein wichtiges Detail, ein Hafen, der sich sehen lassen kann. Dazu eine Altstadt, die Spaß macht. Mir hats gefallen, aber nach 2 Übernachtungen und ausreichend Schlaf sollte es weiter gehen.

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Würdigung von Frauen mitten auf dem Hauptplatz in Montevideo
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Drogenpolitik in Uruguay

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