… und Punta del Diablo

Noch weiter gen Osten liegt Punta del Diablo, ebenfalls eher ein überschaubarer Backpacker-Ort. Das nächste Ziel der Reise… Wieder mit dem Bus unterwegs, diesmal aber nur ca. 1 1/2 Stunden nach der unumgänglichen LKW-Tour zurück aus dem Nationapark. Leider hatte ich übersehen, dass der LKW just ab meinem Abreisedatum erst eine halbe Stunde später abfuhr, so bangte ich um meinen dann sehr knappen Anschluss. Unbegründet, was ich schon ahnte, denn in Uruguay sind die Leute durchweg freundlich und  um das Wohlergehen der Mitmenschen bemüht. Ein wirklich angenehmes Land zum Leben, besonders, wenn man Anhänger von Matetee ist. Denn mit der Matetasse sieht man hier offensichtlich übers Land verteilt alle rumlaufen. Keine Übertreibung, wie ich noch bei der Reisevorbereitung dachte.

Angekommen in Punte del Diablo folgte noch ein ca. 2 km langer Weg von der Station zum Apartment. Trotzdem war ich schon eher früher am Morgen da.

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Meine Unterkunft, ganz unten und der mittlere Teil als „Gemeinschaftsräume“

Kein Problem, ich bekam mein Zimmer und die Gemeinschaftsräume (die ich über den gesamten Zeitraum allein nutzen konnte) gezeigt und konnte auspacken, das Örtchen erkunden und nochmal am Strand langlaufen. Auch hier noch gähnende Leere, Vorsaison eben. Das Haus lag mehr oder weniger in den Dünen, der Sand kam schon in das Gelände, das ohne Allrad nicht angefahren werden konnte.

Die drei Tage zogen sich hin, zuweilen mit ordentlichem Sturm. Für meinen Gemütszustand war das alles sehr passend, so konnte ich lesen, waschen, kochen und im Alltag in der Fremde ankommen.

Fazit für 3 Tage: Punta del Diablo war ganz nett, besonders für Strandspaziergänge, ist aber auch wieder nicht außergewöhnlich. In der Saison soll da dann tatsächlich der Teufel los sein. Kann ich aber für die Novemberzeit nicht sagen.