Puerto Williams – Ich besuche den südlichsten Ort der Welt

Heute geht es nach Puerto Williams. Aber davor steht noch die Überfahrt. Morgens um 8.30 Uhr ist einchecken mit Aus- und Einreise. Denn Puerto Williams ist nicht mehr in Argentinien, sondern in Chile. Ich stehe mit meinem Onlineticket am Hafen und habe eigentlich überhaupt keine Ahnung, wie das Prozedere ablaufen soll.

Puerto Madryn – Ausgangspunkt für die Peninsula Valdés

Heute Nacht geht es einmal von West nach Ost. Cama-Sitz ist gebucht, alles klappt. Auf der Strecke muss ich nur einmal den Sitz wechseln, sonst hätte ich keinen Einzelsitz bekommen. Zum Glück: der erste Sitz, auf der Fahrt bei Tageslicht, hat aufrecht leider keinen Halt. So rutsche ich immer wieder in die Liegestellung, na ja, doof, wenn man rausgucken will, aber kein Beinbruch. Nach dem Sitzwechsel könnte ich dann auch aufrecht sitzen, aber jetzt will ich mich hinlegen – es funktioniert. Sehr gut!

Morgens komme ich an, mit einer Stunde Verspätung. Aber das ist bei meiner Zeitplanung kein Problem. Mit meinem Airbnb-Gastgeber vereinbare ich kurzfristig eine Schlüsselübergabe am Terminal, er fährt mich dann noch schnell zum Apartment und dann habe ich den Tag für mich. Auspacken und erstmal den Ort entdecken. Zu meiner Freude ist das Apartment nur ca. 100 m vom Strand entfernt. Also ein Strandspaziergang im frischen, aber erträglichen seichten Wasser. Dann noch ein kurzes Sonnenbad und es ist Mittagszeit mit Meeresfrüchten.

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Zeit für Jahreswechsel – Bariloche soll mich „rüberbringen“

Von Mendoza nach Bariloche ist eine 19 Stunden-Reise, diesmal mit Andesmar. Das E-Ticket wird nur beim Fahrer vorgezeigt, alles klappt wunderbar. Der Cama-Platz ist gut ausgesucht. Ich bin für die nächsten Stunden zufrieden. Für ordentliches Essen wird auch gesorgt. Nach Via Bariloche Richtung Cataratas meine beste Buserfahrung.

Angekommen am Nachmittag des nächsten Tages und eine kurze Taxifahrt bringen mich zu meiner Airbnb-Unterkunft ca. fünf Blocks vom Zentrum entfernt Während der Taxifahrt ein erster Eindruck:

Nun ja, ein wenig weihnachtliche Alpenromantik kann man schon erkennen, finde ich.

Auf zu den Cataratas (Iguazu-Wasserfällen)

Uruguay war gestern, jetzt will ich Argentinien entdecken. Als erstes, auch weil es relativ nahe liegt, geht es zu den weltberühmten Iguazu-Wasserfällen, die sich vor Ort Cataratas nennen. Eine Nachtfahrt mit dem Bus trennt mich von Puerto Iguazu, wo ich 4 Tage verbringen will. 

Über die Grenze von Uruguay nach Concordia geht es dank der geregelten Passstempel problemlos. Abends startet dann der Bus mit einer knapp einstündigen Verspätung. Aber ich werde mit einem Superliegeplatz und Komfort (Decke, gemütliches Kissen, warmes Essen und Rundumsicht, weil ich einen Einzelplatz oben in der ersten Reihe gebucht hatte) entschädigt. 

So gemütlich kann Busfahren sein, anders als in Deutschland